Nebelmeer

Im Winter liegt über dem Mittelland oft wochenlang Hochnebel. Wer früh genug aufsteigt, steht darüber — und sieht ein Meer, das es nur für ein paar Stunden gibt.

Serie 01 · 2024–2025 · Jura

Vier von zwölf Bildern

  1. Bewaldeter Hügelzug über einem Meer aus Nebel, die Sonne als heller Fleck
    01Weissenstein
  2. Felsgrat mit Gipfelkreuz, unten Nebel
    02Chasseral
  3. Tannen im Nebel, je weiter hinten, desto heller
    03Mont Soleil
  4. Tief stehende Sonne über dem Nebel, links ein dunkler Gipfel
    04Hasenmatt

Zur Serie

Die Bilder entstanden an zwölf Morgen zwischen November und Februar, immer in der ersten Stunde nach Sonnenaufgang. Ich bin jeweils um vier Uhr losgegangen, mit Stirnlampe, Stativ und einer Mittelformatkamera — und oft wieder umgekehrt, weil der Nebel zu hoch lag.

Was mich interessiert, ist der Moment, in dem die Landschaft ihre Ordnung verliert: Hügel werden zu Inseln, das Tal verschwindet, und die Alpen stehen plötzlich so nah, als könnte man hinübergehen.

Tief stehende Sonne über dem Nebel, links ein dunkler Gipfel
04Hasenmatt, 7.52 UhrMittelformat 6 × 7 · ISO 400 · 1/125 s